Offene Pädagogik

Wir orientieren uns stark an kindlichen Bedürfnissen und Themen. Deshalb praktizieren wir eine konsequent kindzentrierte und bedürfnisorientierte Pädagogik. Diese, im allgemeinen "Offene Pädagogik" genannte, Herangehensweise erfordert als Grundlage eine offene Haltung bei den Pädagoginnen und Pädagogen gegenüber kindlichen Bedürfnissen und Interessen sowie die Bereitschaft die eigenen Rolle ständig zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Sich von den Bedürfnissen der Kinder anleiten zu lassen, ihre Impulse aufzugreifen und ihnen "freie Bahn" für ihre ganz individuellen Erfahrungen zu verschaffen bedeutet für uns Vertrauen in ihr Können zu haben, loszulassen statt festzuhalten, zuzulassen statt zu verhindern.

Das fördert ein aktives und selbstgesteuertes Lernen, da Kinder sich selber ein Bild von den Dingen machen wollen und müssen, niemand kann für einen anderen etwas erleben und somit verstehen. Aus dieser Perspektive heraus ist Bildung Selbstbildung, sie ist selbst gesteuert und selbst gewollt. Die PädagogInnen begleiten diesen Prozess aufmerksam und unterstützend.

Der herkömmliche Gruppenraum wird von Aktionsräumen abgelöst, die den Kindern eine konzentrierte und vertiefende Arbeit ermöglicht und durch die Material- und Betätigungsvielfalt das Handlungs- und Erfahrungsspektrum ungemein vergrößert.

Uns ist es nicht nur wichtig Kindern den für sie angemessenen Freiraum zu lassen, wir geben ihnen auch Sicherheit durch Regeln und wiederkehrende Rituale wie Kreise, Mahlzeiten, Schlaf etc.

Hinter der pädagogischen Herangehensweise, den räumlichen Bedingungen und dem Tagesablauf stehen der ständige Austausch und die Reflexion im Team der Pädagoginnen und Pädagogen.

Wenn Sie Interesse haben mehr über und unsere Arbeit zu erfahren, erfragen Sie einen Termin für eine Hausführung.